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Bundesfachkongress Interkultur Drucken E-Mail



 
Neu bei Exile im Verleih: Ausstellung "Leben und Gesundheit in Ghana" Drucken E-Mail
Ghana AusstellungDas Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat in Zusammenarbeit mit DIE ÄRZTE für AFRIKA e.V. und dem Fotografen Joachim Schmeisser die Fotoausstellung "Onipa Aduro ne Nipa - Leben und Gesundheit in Ghana" konzipiert. Diese zeigt neben Impressionen aus dem Alltag in Ghana den Gesundheitssektor und ein von der Landesregierung gefördertes Gesundheitsprojekt. 

EXILE Kulturkoordination übernimmt als Träger der Ausstellung alle organisatorischen Aufgaben rund um die Verleihung der Ausstellung an Dritte.

Weitere Informationen und Buchung

Kurzinfo zur Ausstellung (PDF)

 
Mpumalanga-Forum Drucken E-Mail
Seit dem 1. März 2009 ist die Geschäftsstelle des Mpumalanga-Forums in Trägerschaft des Eine Welt Netzes NRW bei EXILE in Essen angesiedelt.
Als Leiterin und Ansprechpartnerin steht Vera Dwors zur Verfügung.

Für mehr als 150 Einzelpersonen und sechzig Institutionen ist das Mpumalanga-Forum NRW die Brücke zur Regenbogennation.

NRW hat im vergangenen Februar die seit 1995 mit der südafrikanischen Provinz bestehende Partnerschaft verlängert. Das Pendant auf südafrikanischer Seite: Shiyakha – Mpumalanga Civil Society Forum. Die gemeinsamen Aktivitäten dienen dem Austausch von Erfahrungen und dem Ausbau von Kooperationen.


 
Nachruf: Rüdiger Siebert Drucken E-Mail
Das EXILE-Team trauert um Rüdiger Siebert
 
Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht, dass Rüdiger Siebert unerwartet und plötzlich gestorben ist. Er starb am 6.1.2009 in einem kleinen kambodschanischen Ort an der Grenze zu Laos am Mekong. Mit seiner Frau Margarete war er auf einer ausgedehnten Recherchereise den Mekong entlang.
Margarete schrieb dazu: „Heute früh habe ich seine Asche dem Mekong übergeben, an einer Stelle, wo ein alter Khmertempel in den Fluten versunken ist. Ich denke, so hätte er es sich selbst gewünscht. Dies war also seine letzte Reise, und sein letztes Buch bleibt unvollendet.“
Rüdiger Siebert, geboren am 17.1.1944, war langjähriger Leiter des Indonesischen Programms von Radio Deutsche Welle in Köln und Autor zahlreicher Bücher über Süd- und Südostasien.

Der ausgewiesene Asien-Experte Rüdiger Siebert war, vermittelt über unser EXILE-Team, häufig zu Vorträgen in Deutschland unterwegs. Als namhafter und bedeutender Journalist und Buchautor war er nicht nur ein authentischer Zeitzeuge. Er vermochte seine Eindrücke aus zahlreichen Reisen, über das Leben der Menschen in den südasiatischen Ländern und kulturelle und politische Zusammenhänge mit Bildvorträgen eindrucksvoll zu vermitteln und den Menschen hier, und besonders Jugendlichen, nahe zu bringen.
Mit seinen profunden Kenntnissen hat Rüdiger Siebert ganz wesentlich zu einem besseren und differenzierten Verständnis der Menschen in den Ländern Süd-Ost-Asiens im deutschsprachigen Raum beigetragen. Er hinterlässt eine große Lücke und wir werden mit ihm einen engagierten und emphatischen Menschen vermissen.
 
interkultur.pro Drucken E-Mail
Kulturelle Vielfalt in Nordrhein-Westfalen


Nordrhein-Westfalen ist seit jeher von Zuwanderung geprägt, schon jetzt hat fast ein Viertel der Menschen hier einen Migrationshintergrund. 140 verschiedene Herkunftsnationen treffen in NRW aufeinander. Diese vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben. Die Brücke zwischen der zugewanderten und der einheimischen Kulturszene gilt es konsequent auszubauen, um

    * Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Kultureinrichtungen sowie Kunst-, Kultur- und Förderprogrammen zu erleichtern.
    * Migrantinnen und Migranten in ihren künstlerischen Leistungen zu unterstützen.
    * die kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehrheitsgesellschaft zu öffnen.

Hier setzt interkultur.pro an:
Mit unserem interkulturellen Kunst- und Kulturmanagement richten wir uns an

    * Künstlerinnen und Künstler sowie das Projektmanagement interkulturell ausgerichteter Kunst- und Kulturprojekte
    * Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kulturverwaltungen
    * Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker
    * Journalistinnen und  Journalisten

In verschiedenen Modulen – wie Seminare, Multimedia-Präsentationen, Workshops und Beratungen vor Ort  – bieten wir ein breites Spektrum zur Professionalisierung in diesem so wichtigen gesellschaftlichen Feld an. Unterstützt durch wissenschaftliche Diskurse zu Fragen der Interkultur wird die interkulturelle Kunst- und Kulturarbeit im Land erfolgreich.
www.interkulturpro.de

 
Die Sehnsucht nach Ebene 2 – Kunstprojekt für eine Brücke Drucken E-Mail
Die Künstlerinnen Milica Reinhart/Hagen und Marjan Verkerk/Amsterdam haben im Laufe von vier Jahren das Kunstprojekt „Die Sehnsucht nach Ebene II“ für die Hochbrücke an der Altenhagener Brücke entwickelt. In diesem Hagener Viertel leben Menschen aus 82 Nationen. Milica Reinhart und Marjan Verkerk führten Interviews mit den Anwohnerinnen und befragten sie nach den Farben ihrer Erinnerung. Ihre Farben und Handschriften sind für die beiden Malerinnen Ausgangspunkt für die künstlerische Umgestaltung und Lichtinstallationen an der Brücke.

Die Altenhagener Brücke ist den Menschen aus Hagen und auch überregional bekannt. Sie ist 40.000 Autofahrern täglich ein Begriff, als schnelle Verbindung zur A1, als Verkehrsknotenpunkt in der City, als Tor in den Stadtteil - oder auch als städtebauliches Ärgernis. Viele Menschen leben dicht gedrängt mit und um die Brücke. Etliche sind dort groß geworden und haben sich mit dem verbauten Blick oder dem Einblick der Autofahrer in ihr Wohnzimmer arrangiert. Gefragt wurden sie nie, wie es sich dort lebt, woher sie kommen, wovon sie träumen, wonach sie sich sehnen. Milica Reinhart, Künstlerin aus Hagen und gebürtige Kroatin, und Marjan Verkerk, Künstlerin aus Amsterdam, fragten nun die Menschen, vor allem die Frauen, aus Marokko, Kenia, Nigeria, aus Griechenland, der Türkei, aus Bosnien, Serbien und Portugal, Polen, Russland, Italien und Brasilien nach ihrer Geschichte und nach den Farben ihrer Heimat und Erinnerung. Zum ersten Mal stehen nun die Menschen in diesem Viertel - ihre Geschichten, ihre Erinnerungen und ihre Zukunftsvorstellungen - im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Die so entstandenen Skizzen der Farberinnerungen bilden nun die Grundlage für die Gestaltung der Brücke. Auf einer Länge von 450 Metern wird die Brücke 2008 saniert und gestaltet: mit den Farben dieser Erinnerungen. Zudem wird das Wort „Brücke“ in vielen Sprachen durch handschriftliche Leuchtbuchstaben weithin sichtbar sein. Die Ergebnisse, Skizzen, Portraits wurden im Januar 2007, gemeinsam mit dem Film „1 m² Stadt und eine Brücke“ von Ute Badura und einer Computer-Videoanimation von Yvonne Teuben, in einer Ausstellung im Gloria-Kino in Hagen zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Projekt macht eines deutlich: Die Sehnsucht nach Ebene 2 mobilisiert die Menschen in der gesamten Stadt und zeigt, dass dieser künstlerische Prozess beispielhaft eine neue Lebensqualität, ungewohnte Begegnungen und eine lebhafte Verständigung ermöglicht.

Koordiniert wird das Projekt Die Sehnsucht nach Ebene 2 von Tina Jerman / EXILE-Kulturkoordination, in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Hagen. Zahlreiche Bürgerinnen, Bürger und Untenehmen unterstützen das Projekt mit Geld- und Sachspenden. Auch überregional ist man auf das Hagener Projekt aufmerksam geworden: Das Land NRW hat finanzielle Unterstützung zugesagt und das auch Büro für die Kulturhauptstadt - Ruhr.2010 hat Interesse angemeldet.  www.sehnsuchtnachebene2.de

 

 
Kunst verbindet Menschen Drucken E-Mail
Deutschland ist von Zuwanderung geprägt, ca. 20 Prozent der Menschen haben schon jetzt einen Migrationshintergrund.
Die vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben. Wie lassen sich die Brücken zwischen der zugewanderten und einheimischen Kulturszene ausbauen? Wie kann man Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Kultureinrichtungen, Veranstaltungen und Förderprogrammen erleichtern? Wie kann man den Zugang zu den kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehr heitsgesellschaft öffnen? Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler/-innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen. Gezeigt wird ein Perspektivenwechsel: Kulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen.

Tina Jerman, Geschäftsführerinder EXILE-Kulturkoordination, ist Landesfachkoordinatorin für Kultur und Entwicklung des EineWeltNetzes NRW und Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Download der Bestellkarte (PDF)


 
1000 Families - Eine Welt - Eine Zukunft Drucken E-Mail

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 Eine Fotoausstellung von Uwe Ommer

Der Fotograf Uwe Ommer reiste vier Jahre durch 130 Länder, fotografierte 1.251 Familien und interviewte sie zu Ihren Wünschen und Visionen für das neue Jahrtausend.

Daraus entstand das "Familienalbum des Planeten Erde", dass jeden in seinen Bann zieht und ein Gefühl der globalen Zugehörigkeit vermittel. Die Fotos spiegeln auf einfache aber eindringliche Weise die berauschende kulturelle Vielfalt und Verschiedenheit der Familien in allen Winkeln der Erde und überraschen gleichzeitig durch die Ähnlichkeit der Wünsche und Hoffnungen in den Subtexten: Wohlstand, Bildung für die Kinder, Frieden, Gesundheit, Halt in der eigenen Identität, ein sicheres Zuhause!

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Die Zukunft sind wir, Lebensbedingungen und Perspektiven von Kindern in dieser Welt Drucken E-Mail

Neuer internationaler Karikaturenkatalog erschienen!

Am 2. September präsentierten EXILE-Kulturkoordination e.V. zusammen mit der Kindernothilfe und dem Leiter des Kinderbüros der Stadt Essen den Karikaturenkatalog zur gleichnamigen Wanderausstellung "Die Zukunft sind wir - Lebensbedingungen und Perspektiven von Kindern in dieser Welt".
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Migration-audio-archiv Drucken E-Mail

Migrationsgeschichten als Hörerlebnis

NEU +++ ONLINE-Audiobereich: 

www.migration-audio-archiv.de/audioweb +++

VORANKÜNDIGUNG +++ erzählte Migrationsgeschichte aktuelle Hörfunksendungen des migration-audio-archiv +++

Die Hörfunksendungen sind Teil der Projekt- und Medien-partnerschaft des migration-audio-archiv mit dem WDR. Im Rahmen des Projekts, das von der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert wird, entsteht ein einzigartiges Archiv mit O-Ton Erzählungen durchgängig erzählte Migrationsgeschichten, Facetten der Migration in Deutschland der letzten 50 Jahre.

gesendet auf WDR 5, Erlebte Geschichten
sonntags, 16. / 23. / 30. Juli 2006, jeweils um 19:05 Uhr
(vorab jeweils auch um 7:05 Uhr)

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