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Gesichter Afrikas
Gesichter Afrikas :: Informationen zu Subsahara Afika
Gesichter Afrikas will Ihnen eine ganzheitliche Betrachtung des afrikanischen Kontinents jenseits der negativen Darstellungen nahe bringen.


Kulturelle Vielfalt in Nordrhein-Westfalen


Nordrhein-Westfalen ist seit jeher von Zuwanderung geprägt, schon jetzt hat fast ein Viertel der Menschen hier einen Migrationshintergrund. 140 verschiedene Herkunftsnationen treffen in NRW aufeinander. Diese vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben. Die Brücke zwischen der zugewanderten und der einheimischen Kulturszene gilt es konsequent auszubauen, um

    * Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Kultureinrichtungen sowie Kunst-, Kultur- und Förderprogrammen zu erleichtern.
    * Migrantinnen und Migranten in ihren künstlerischen Leistungen zu unterstützen.
    * die kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehrheitsgesellschaft zu öffnen.

Hier setzt interkultur.pro an:
Mit unserem interkulturellen Kunst- und Kulturmanagement richten wir uns an

    * Künstlerinnen und Künstler sowie das Projektmanagement interkulturell ausgerichteter Kunst- und Kulturprojekte
    * Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kulturverwaltungen
    * Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker
    * Journalistinnen und  Journalisten

In verschiedenen Modulen – wie Seminare, Multimedia-Präsentationen, Workshops und Beratungen vor Ort  – bieten wir ein breites Spektrum zur Professionalisierung in diesem so wichtigen gesellschaftlichen Feld an. Unterstützt durch wissenschaftliche Diskurse zu Fragen der Interkultur wird die interkulturelle Kunst- und Kulturarbeit im Land erfolgreich.
www.interkulturpro.de


Die Sehnsucht nach Ebene 2 – Kunstprojekt für eine Brücke

Die Künstlerinnen Milica Reinhart/Hagen und Marjan Verkerk/Amsterdam haben im Laufe von vier Jahren das Kunstprojekt „Die Sehnsucht nach Ebene II“ für die Hochbrücke an der Altenhagener Brücke entwickelt. In diesem Hagener Viertel leben Menschen aus 82 Nationen. Milica Reinhart und Marjan Verkerk führten Interviews mit den Anwohnerinnen und befragten sie nach den Farben ihrer Erinnerung. Ihre Farben und Handschriften sind für die beiden Malerinnen Ausgangspunkt für die künstlerische Umgestaltung und Lichtinstallationen an der Brücke.

Die Altenhagener Brücke ist den Menschen aus Hagen und auch überregional bekannt. Sie ist 40.000 Autofahrern täglich ein Begriff, als schnelle Verbindung zur A1, als Verkehrsknotenpunkt in der City, als Tor in den Stadtteil - oder auch als städtebauliches Ärgernis. Viele Menschen leben dicht gedrängt mit und um die Brücke. Etliche sind dort groß geworden und haben sich mit dem verbauten Blick oder dem Einblick der Autofahrer in ihr Wohnzimmer arrangiert. Gefragt wurden sie nie, wie es sich dort lebt, woher sie kommen, wovon sie träumen, wonach sie sich sehnen. Milica Reinhart, Künstlerin aus Hagen und gebürtige Kroatin, und Marjan Verkerk, Künstlerin aus Amsterdam, fragten nun die Menschen, vor allem die Frauen, aus Marokko, Kenia, Nigeria, aus Griechenland, der Türkei, aus Bosnien, Serbien und Portugal, Polen, Russland, Italien und Brasilien nach ihrer Geschichte und nach den Farben ihrer Heimat und Erinnerung. Zum ersten Mal stehen nun die Menschen in diesem Viertel - ihre Geschichten, ihre Erinnerungen und ihre Zukunftsvorstellungen - im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Die so entstandenen Skizzen der Farberinnerungen bilden nun die Grundlage für die Gestaltung der Brücke. Auf einer Länge von 450 Metern wird die Brücke 2008 saniert und gestaltet: mit den Farben dieser Erinnerungen. Zudem wird das Wort „Brücke“ in vielen Sprachen durch handschriftliche Leuchtbuchstaben weithin sichtbar sein. Die Ergebnisse, Skizzen, Portraits wurden im Januar 2007, gemeinsam mit dem Film „1 m² Stadt und eine Brücke“ von Ute Badura und einer Computer-Videoanimation von Yvonne Teuben, in einer Ausstellung im Gloria-Kino in Hagen zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Projekt macht eines deutlich: Die Sehnsucht nach Ebene 2 mobilisiert die Menschen in der gesamten Stadt und zeigt, dass dieser künstlerische Prozess beispielhaft eine neue Lebensqualität, ungewohnte Begegnungen und eine lebhafte Verständigung ermöglicht.

Koordiniert wird das Projekt Die Sehnsucht nach Ebene 2 von Tina Jerman / EXILE-Kulturkoordination, in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Hagen. Zahlreiche Bürgerinnen, Bürger und Untenehmen unterstützen das Projekt mit Geld- und Sachspenden. Auch überregional ist man auf das Hagener Projekt aufmerksam geworden: Das Land NRW hat finanzielle Unterstützung zugesagt und das auch Büro für die Kulturhauptstadt - Ruhr.2010 hat Interesse angemeldet.  www.sehnsuchtnachebene2.de

Bestellformular Buch "Kunst verbindet Menschen"


Schul_Pool Eine Welt

Der Schul_Pool Eine Welt ist ein Arbeitsbereich von EXILE-Kulturkoordination e.V. Der Schul_Pool Eine Welt stellt für die  schulpädagogische Arbeit in den Bereichen Eine Welt Lernen, Bildung für nachhaltige Entwick lung, Agenda 21, Interkulturelles Lernen und Globales Lernen Kultur- und Projektangebote zur Verfügung.


Inter:Kultur:Komm 2006

Im Auftrag der Staatskanzlei des Landes NRW organisiert EXILE-Kulturkoordination die Tagung "Inter:Kultur:Komm 2006".

Ziel der Tagung ist es, innovative kommunale Handlungskonzepte für interkulturelle Kultur
politik vorzustellen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik, der Verwaltung, dem Kulturmanagement, sowie Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Migrations hinter- grund, Migrantenselbstorganisationen und Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland auszutauschen und zu diskutieren.

 
 Migration Audio Archiv

Manche verlassen ihr Land aus Armut, andere fliehen vor einer Diktatur oder einem autoritären Vater, entziehen sich einer unglücklichen Ehe; wiederum andere kommen aus Abenteuerlust, zum Studium oder aus Liebe. Gründe für Migration gibt es unzählige. >>>


 



  Mural Global  - weltweites Wandmalprojekt zur Agenda 21

Weltweit, auf allen fünf Kontinenten, entstehen seit 1998 öffentliche Wandbilder zur Agenda 21, Visionen und Entwürfe für ein Zusammenleben in einer Welt. Ziel des Projektes Mural-Global ist ein weltweiter, öffentlicher und gleichberechtigter Dialog zwischen KünstlerInnen, Bürgern, Initiativen und Organisationen über Zukunftsfragen im neuen Jahrtausend. 


  





  Der Pott kocht fair

Der Pott kocht fairRohkaffee ist nach Erdöl das wichtigste Handelsgut im Welthandel. Der Kampf auf dem Weltmarkt um immer niedrigere Preise treibt Kleinbauern in den Anbauländern in den Ruin.
In einem Umfeld von Armut überleben viele Kleinbauern durch den Anbau von Koka-Pflanzen. 





Visible Visions - Daily Producers of Sustainable Developement

Von Südafrika nach Nairobi – Das Frauenkunstprojekt
"Nur Frauen halten dieses Land zusammen" Das außergewöhnliche Kunstprojekt Visible Visions macht auf seiner Welttournee Halt beim Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Februar/März 2005).