Netzwerk Faire Metropole Ruhr - Das Ruhrgebiet übernimmt Verantwortung

Seit vielen Jahren bündelt das Netzwerk Faire Metropole Ruhr die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Akteuren rund um das Eine-Welt-Engagement und den Fairen Handel im Ruhrgebiet. Ziel des Netzwerkes ist es, jede einzelne Kommune des Ruhrgebiets zur Fairtrade Town auszuzeichnen, und somit den Fairen Handel bei der breiten Bevölkerung und in der öffentlichen Beschaffung voranzutreiben.
Maßgeblich für die bisherigen Erfolge ist auch die stetige entwicklungspolitische Bildungsarbeit der Eine-Welt-Zentren, Weltläden, Agenda-Büros und wir regionale Eine-Welt-Promotor*innen im Ruhrgebiet. Seit 2013 unterstützt der gemeinnützige Verein Faire Metropole Ruhr e.V. die Arbeit des Netzwerks Faire Metropole Ruhr.

Schirmherr ist der Sportreporter Manni Breuckmann.

Das Ruhrgebiet, bekannt als Industrie- und Kulturraum, erhielt 2013 als erste Großregion weltweit den Titel „Faire Metropole“. Heute leben im Pott bereits rund 4,5 Mio. Menschen in einer Fairtrade-Town bzw. einem Fairtrade-Kreis.

Im Februar 2019 ist das zweijährige Projekt "Die Metropole Ruhr Fair  gestalten" gestartet, mit finanzieller Unterstützung durch ENGAGEMENT GLOBAL mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des BMZ sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Darüber hinaus wirkt das Projekt „FaireKITA, an dem sich bereits rund 100 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen beteiligen und sich mit globalen Themen und dem Fairen Handel beschäftigen.

AKTUELLES

Am 4. Juli 2019, von 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr, findet die dritte Jahrestagung der Fairen Metropole Ruhr unter dem Titel „Wir gestalten die Zukunft Fair! Global und an der Ruhr“ in der Mercatorhalle Duisburg statt. Hier können Sie sich anmelden.
Gemeinsam wollen wir erste Schritte zu einer „Charta Faires Ruhrgebiet“ gehen.
In einem offenen Konferenzformat entscheiden Sie als Teilnehmer*in selbst, zu welchen Themen Sie vertieft arbeiten möchten. Ab sofort und bis zur Konferenz können Sie unter diesem Link Themen einbringen, ergänzen und abstimmen: www.konsensieren.eu/j48fjigsm. Während der Tagung gibt es  viele weitere Möglichkeiten, sich „analog“ einzubringen.
Am Abend haben Sie die Möglichkeit, an der alternativen Hafenrundfahrt „Den Hafen mit anderen Augen sehen“ durch den Duisburger Hafen teilzunehmen.

Zur Internetseite des Projekts